
Die andere Seite der Vergiftung
Über „Toxic Positivity“ wird zurecht viel gesprochen, aber was ist mit ihrem weniger beachteten Gegenstück?
Mit dieser Frage setzt sich der Essay „Die andere Seite der Vergiftung: Toxic Negativity in der Führung“ auseinander. Warum wiegen chronisches Klagen, Zynismus und destruktive Kritik in Führungskulturen mindestens ebenso schwer wie erzwungener Optimismus?
Darin u. a.:
– Warum eine einzelne abwertende Bemerkung psychologisch schwerer wiegt als mehrere positive Rückmeldungen (Negativitätsverzerrung nach Baumeister et al.).
– Wie sich negative Stimmungen von Führungskräften besonders stark auf Teams übertragen (emotionale Ansteckung nach Barsade).
– Warum chronische Pauschalkritik in erlernte Hilflosigkeit führt und Eigeninitiative erstickt.
– Wo genau konstruktive Kritik in Toxizität kippt.
– Warum weder erzwungene Positivität noch chronische Negativität ein tragfähiges Führungsleitbild sind.
Den vollständigen Essay gibt’s hier: https://icf-institut.de/toxic-negativity/



Trotzdem arbeiten wir in vielen Organisationen noch immer nach denselben Logiken.
Nicht in Panels oder auf Bühnen, sondern in echten Gesprächen.

Die Maxime „Nur wer dienen will, kann führen“ ist zentral in Ihren Führungsseminaren. Wie erklären Sie Führungskräften diesen Leitsatz?

